Workshop: Regionalschulen

Ziel ist es, ein basisdemokratisches Konzept zu erarbeiten, in dessen Entwicklung alle Lehrer einsteigen können. Schließlich geht es darum, auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und einen abwechslungsreichen Unterricht mit toughen Lehrern zu gestalten.

Der Workshop teilte sich in drei Gruppen, denen dieselbe Aufgabe gestellt war. Ein Unterrichtskonzept zu entwickeln, das folgende Fragestellungen berücksichtigt:

1. Was sind die besonderen Bedürfnisse unser Kinder und Jugendlichen?

2. Mit welchen Lern-, Arbeits-, Spiel- oder Freizeitangeboten wird auf die Bedürfnisse eingegangen?

3. Mit welchen Menschen im pädagogischen Team meistern Sie die Angebote und Herausforderungen unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnislage der Kinder und Jugendlichen?

4. Nach welchen Konzepten arbeiten die Schulen?

5. Wer hilft und macht noch mit? Mit welchen Partnern arbeiten Sie zusammen?

6. Was wollen, mögen und brauchen die Schüler?

Diese letzte Frage wurde mit der erdachten Agenda 2012 beantwortet.

Agenda 2012

– Aktivität
– Abwechslung
– toughe Lehrer
– durchdachte pädagogische Aufbereitung von Medien
– medienoffene Pädagogen
– Schutz, Orientierung
– gute, vielfältige Technik
– außerschulische Lernorte

1. und 3. Gruppe – Thema: Aktivitäten

Schüler können unter Einsatz von Technologie aktiv werden. Dabei können sie von neuen Medien Gebrauch machen, müssen dies aber nicht. Je nachdem, ob sie bei der Bewältigung der Aufgabe hilfreich sind. Das Lernen erfolgt zum Teil selbstständig und individuell.

Forschendes Lernen: Recherchieren, Präsentieren und Dokumentieren, Filmen und Scannen sowie das folgende Einstellen in einen Weblog.

Offene Unterrichtsformen: Nutzen von Lernprogrammen, Werkstattlernen.

Voraussetzung dafür ist ein Team bestehend aus engagierten und interessierten Lehrern. Das Modell der Ganztagsschule scheint dafür besonders geeignet. Überdies empfiehlt sich eine enge Zusammenarbeit mit den den Regionalkoordinatoren sowie den Partnern.

2. Gruppe – Thema: Wochenplan

Die Idee: Konzeptoffenes Lernen und Medienbildung. Das, was in der 6. Klasse ansteht, bereits in der 5. Klasse entsprechend vorbereiten. Dabei entscheiden die Schüler mit, was sie angehen wollen, um sich ihrer Motivation gewiss zu sein.

Vom Hausmeister bis zur Schulsekretärin kann jedermann in die Unterrichtseinheiten einbezogen werden. Schulassisten, die organisatorische Aufgaben übernehmen, könnten dabei sehr hilfreich sein.

Der Weg: Zyklus schulischer Qualitätsentwicklung

Von der Situationsanalyse, über die Zielerklärung, die Erörterung von Lösungsvarianten, deren Umsetzung sowie die Auswertung bis hin zur Reflexion. Dabei helfen die Regionalkoordinatoren und Partner.

Was schätzen wir am Audit „Auf dem Weg zur Medienschule“ und was wünschen wir uns?

Am Audit schätzen wir:

  • strukturiertes Analyse- und Ableitungsinstrument
  • gute Einteilung in Indikatoren, Leitsatz und mögliche Methoden
  • schnelle, effektive Einschätzung der Schulsituation möglich, erfasst alle Bereiche

Vom Audit wünschen wir uns noch:

  • nicht nur als Plakat, sondern auch als direktes Arbeitsmittel zum Unterstreichen usw. für die Hand  des Lehrers
  • hätte ich mir gewünscht- den 1.Schritt vor dem 2. zu machen

Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht.

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Workshop Förderzentren
1. These
Freiwillige Lehrer-Weiterbildung intern und extern Grundlagen PC
2. These
Überarbeitung Audit notwendig, verständlicher gestalten
Evaluations-Ergebnisse transparent machen
3. These
Förderzentren als Inklusions-Referenzschulen für erweiterte Methodik und Didaktik durch Medienbildung
4. These
Rahmenpläne an Förderschulen stellen Minimum dar, weil individuelle Anpassung hinsichtlich Methodik, Didaktik und Kompetenzen notwendig
5. These
Außerschulische Partner bringen anderen pädagogischen Umgang mit den Schülern in die Schule

Workshop Gymnasien

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Aspekte in der Phase der Selbstevaluation

hilfreich:

  • fachliche Begleitung durch MedienberaterInnen
  • Entwicklung von Medienkompetenz als Auftrag an alle (Grundkonsenz – auch über den Begriff an sich?!))
  • Start für planvolles und strukturiertes Handeln
  • Evaluationsstruktur
  • grafische Darstellung und Auswertung
  • Erfahrungen aus früheren Medienprojekten
  • teambildende Maßnahmen –> gemeinsames Ziel
  • Vorgabe von Kriterien— Zielbeschreibung

hinderlich:

  • Uneinigkeit im Kollegium betreffs der Transparenz der Thematik+Zielstellung (des Audit)
  • Unklarheiten/Uneinigkeiten über Ziel und Begrifflichkeit Medienkompetenz
  • zögerliche Bereitschaft einiger, sich auf Neuland zu begeben
  • unklar: Basis für die Entwicklung zur Medienschule: Projekte – Schule – gesamt
  • Ausruhen auf Titeln (wie .B. „Medienschule“) —>Entwicklung geht weiter, immer weiter…!

 

Lösungen???

  • Kommunikation, Motivation, Angst nehmen vor „Mehrarbeit“, Berührungsängste abbauen
  • Sinnhaftigkeit und Mehrwert betonen ggü. Zielgruppen und Akteuren (immer wieder! Bitte durchhalten!)
  • Sich dem verändernden Mediennutzungsverhalten der Zielgruppen stellen.

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Offene Fragen:

  • Wie kommt die Schule von Einzelprojekten  zur Medienschule?
  • Wie weg vom Einzelkämpfer zum Team?
  • Wie kann ich für die SchülerInnen/ LehrerInnen den Prozesscharakter (vs. Projektcharakter) sichtbar machen?
  • Wie funktioniert der Weg von Freiwilligkeit zu Verbindlichkeit?
  • Rahmenbedingung: Ganztagsschulmodel ausreichend gefördert??? (Landespolitik)!!!
  • Wie finanzielle Spielräume für Schulen schaffen –> um Kooperationen mit außerschulischen Partnern zu ermöglichen?
  • Wie Spielräume zulassen vs. Kontrolle (im Sinne von Kreativität, Faszination vs. Schutz/ Bewahren/ „Nützlichkeit“)?

 

Qualitätsbereich : QUALIFIKATION

um die Weiterentwicklung des Qualitätsbereiches positiv zu gestalten, sehe ich folgende

Maßnahmen:

  • Innovator als Multiplikator
  • schulischer Medienscout
  • Fachkonferenzen – fächerübergreifend + Schüler
  • Schülerfirmen bilden LehrerInnen fort —>Bsp. „Megarbyter“ Gymnasium Bützow
  • SchiLf: Medienbildung

 

Welches sind die geeignetsten Umsetzungsformen, um die Potentiale wirkungsvoll zu entfalten?

  • freie  Lernformen
  • Projekte > Fotos, Hörspiele, Animation, Filme
  • Nutzung spezieller Internetangebote für Kinder z.B. www.internauten.de  und www.trickino.de
  • Schulreporter
  • 24 PC nicht in einem Raum, sondern auf Klassenräume verteilen (Video/Audiotechnik)

Wo liegen bei Grundschülern besondere Potenziale?

  • Kinder hören anders zu
  • Kinder sind Forscher
  • Kinder haben andere Fragen
  • Kinder sind begeisterungsfähig und setzen gerne um
  • Kinder sind neugierig -> ohne schon festgelegt sein
  • Kinder sind visuell und auditiv sehr ansprechbar
  • Kinder wollen in Erwachsenenrollen schlüpfen

Workshop Grundschulen

Wir sind eine kleine, aber feine Gruppe 🙂

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Die Ausgangssituation ist an jeder Schule völlig verschieden. neidvoll kann man auf die technische Ausstattung der Grundschule Bentwisch schauen, während es in Cambs doch von der Ausstattung eher urzeitlich ist.

Aber alle wollen die Medienkompetenz an ihren Schulen verbessern. Gute Vorraussetzungen sind durch die Zusammenarbeit im Kollegium gegeben.  Eine Herausforderung ist dabei, die Kollegen fortzubilden und sowohl medienpädagogische als auch technische Kompetenzen zu entwickeln.

So nun schauen wir mal, was denn so möglich ist.