Lehrerfortbildung „Videoarbeit in der Schule“ und ihre Folgen

Rostock: 7 LehrerInnen stellten sich von Mitte August 2012 bis direkt vor Weihnachten 2012 in einer Fortbildung 11 mal 3 Stunden dem Thema: „Wie erstelle ich selber einen Film von A bis Z“. Das Ergebnis wurde am 19.02.2013 bei rok-tv ausgestrahlt und schon vielfach angeklickt unter http://www.youtube.com/watch?v=4gyFCS5uFXQ sowie  http://www.mmv-mediathek.de/sendungen/rok-tv/7999-online_generation_2.0_ein_gewoehnlicher_abend.html

 Ein fünfminütiger Film ist – bei näherem Lichte besehen – nämlich ein echtes Großprojekt. Es gilt, eine zündende Idee zu finden und sie in eine spannende Lehrerfortbildung „Videoarbeit in der Schule“ und ihre Folgen weiterlesen

2. Workshop für individualisiertes und mobiles Lernen

Greifswald, 4.03.2013 Regionale Fortbildung
Referent der 2. Regionalen Fortbildung war Andreas Rehner vom Christoph-Lichtenberg-Gymnasium Kassel (Hessen). Seine Schule hat sich seit 2001 zur „Medienschule“ entwickelt. In seinem Vortrag ging er auf die Etappen seiner Schulentwicklung ein und stellte die neueren Konzepte mobilen Lernens vor. Der Einsatz mobiler Endgeräte hat die Ansätze individualisierten Lernens revolutioniert. Die Veranstaltung gab den Akteuren der Versuchsschulen zahlreiche Anregungen, um neue Konzepte für individualisiertes Lernen zu entwickeln. Der Workshop wurde mit der Untertsützung des IQMV Schwerin durchgeführt.

2. Regionalkonferenz

4.03.2013 Greifswald
Im Schulamtsbereich Greifswald trafen sich die Vertreter der Ernst-Moritz-Arndt-Schule, der bernsteinSchule, der Boddenschule und des Hansa-Gymnasiums, um sich über den Stand ihrer Entwicklung auszutauschen und Rückmeldung zu geben. Im Rahmen der 2. Regionalkonferenz wurde mittels einer dafür geeigneten Methode der kritische Austausch vorbereitet. Bei den Auswertungsgesprächen konnte auf Überraschungen, positive Momente und Hemmnisse bei der Umsetzung der Ziele eingegangen werden. Mit dabei waren der Fortbildungskoordinator des Instituts für Qualitätsentwicklung (IQMV), Dr. Egbert Motzkus, der Referent für Informatik und Leiter des medienpädagogischen Zentrums Rostock, Dr. Jan Hartmann, und der Leiter der wissenschaftlichen Begleitforschung, Prof. Dr. Roland Rosenstock. Die Schulen waren mit Elternvertretern, Vertretern der Schulträgerschaft und mehreren Kollegen dabei. Die Impulse unterstützen die Schulen bei der weiteren Umsetzung der Maßnahmen und Ziele. Die Zwischenreflexion ist eine Etappe im Schulentwicklungsprozess durch Audifizierung. Die Schulen sind mit dieser Veranstaltung näher zusammengerückt.

1. Workshop zum individualisierten und mobilen Lernen

23.01.2013 Greifswald Regionale Fortbildung
Mit der Erfindung der Tablets öffnen sich für die Schule neue didaktische Chancen für individualisiertes Lernen und die Einbindung außerschulischer Partner. Als mobiles Arbeitsgerät unterstützt das Tablet den mobilen Zugang zu Medien- und Wissensarchiven, ist gleichzeitig ein digitales Werkzeug zur Medienproduktion. Als miniaturisierter Multimedia-Computer wird nicht nur die Dokumentation von Lernergebnissen vereinfacht und vielfältiger, als vielmehr auch das Lernen des einzelnen Schülers und die Arbeit mit Partnern. Andreas Hofmann von der Waldschule Hatten (Niedersachsen) hat sich bereits auf den Weg gemacht und vermittelte im Workshop den Akteuren der Schulen des Schulversuchs seine Erfahrungen. Die Veranstaltung wurde durch die Medienpädagogische Beratung vorbereitet und moderiert und mit Mitteln des IQMV unterstützt.

Zukunftskonferenz am Hansa-Gymnasium Stralsund

27.10.2012 Stralsund
Nachdem die Lehrerinnen und Lehrer der 8. Jahrgangsstufe das Audit als Instrument zur Standortbestimmung eingesetzt haben, fasste die Steuergruppe des Gymnasiums den Entschluss, die daraus ersichtlichen Zielstellungen zur Qualitätssteigerung im Rahmen einer Zukunftswerkstatt zu bearbeiten. Schulleiter Thomas Janke hat aus diesem Grunde außerschulische Partner, wie Stefan Koek und Manuela Morlock, Eltern, Schülerinnen und Schüler, aber vor allem die Kollegen eingeladen, über Veränderungen nachzudenken. Nach der Methode der „Zukunftswerkstatt“ erarbeiteten die Beteiligten kurz-, mittel-, und langfristige Ziele. Das Ergebnis wird durch die Steuergruppe „nachbearbeitet“, indem die Vorstellungen der über 60 Beteiligten sortiert und vernetzt werden. Schon im Dezember 2012 will die Schule einen Meilensteinplan verabschieden, der auf den unterschiedlichsten Ebenen zu Veränderungen führen könnte.

Hauseigener Partner im offenen Lerntag

6.11.2012 Ribnitz-Damgarten
Die bernsteinSchule Ribnitz-Damgarten hat seit kurzem einen aus eigenen Mitteln finanzierten Medienpartner an der Schule. Marc Auerbach ist Teil des Teams, das den Offenen Lerntag gestaltet. Hinter diesem Tag verbirgt sich die Option, dass Schülerinnen und Schüler nach ihren Neigungen naturwissenschaftlich, technisch, musisch und künstlerisch arbeiten. Neben diesen Profilkursen hat sich jetzt ein nächstes Angebot etabliert: Die „Rasenden Reporter“ (Arbeitstitel). Die Stunden des Offenen Lerntages kommen aus dem Wahlpflichtpool der Schule und unterstützen vor allem das handlungsorientierte Lernen. Als Teil des pädagogischen Teams wird Marc Auerbach auch in die Verantwortung genommen, individuelle Lernfortschritte zu beschreiben und die Schülerinnen und Schüler nach pädagogischen Standards der Schule zu benoten. Die bernsteinSchule hat sich entschlossen, den Schulversuch zu nutzen, um konkret im 6. Jahrgang und im 7. Jahrgang innovative Organisationsformen aufzugreifen, um zum einen Partner einzubeziehen, aber vor allem um Medienbildung in den Blick zu nehmen.

Runder Tisch an der Arndt-Schule

24.08.2012 Greifswald
Die Arndt-Schule in Greifswald steuert die Qualitätsentwicklung seit je her über eine Steuergruppe, die sich aus Vertretern der Jahrgangsstufen (konkret den Leitern) zusammensetzt. Die Jahrgangsstufenleiterinnen und Jahrgangsstufenleiter waren es, die das Audit zur Hand nahmen und die Ausgangsposition der Schule bestimmten. Das Ergebnis der Analyse war der Ausgangspunkt für die Gründung der Auditgruppe, in der nun ein Vertreter des Schulträgers, Herr Petschaelis, aber auch Prof. Dr. Rosenstock von der Universität Greifswald dabei sind und die Schule mit Impulsen und Ideen unterstützen. Der „Runde Tisch“ war am 24.08. eine Einladung zum Brainstorming. Die Ergebnisse wurden von der Steuergruppe der Schule bearbeitet und geschärft. Auf deren Basis wurden mit den beteiligten Lehrerinnen und Lehrer persönliche Zielvereinbarungen getroffen. Regionalkoordinator Hans-Joachim Ulbrich empfiehlt nun Partner, damit vor allem in den Unterrichtsprojekten Partner beteiligt sind und Erfahrungen in der Zusammenarbeit gesammelt werden.

Langer Abend in der Schule am Bodden Neuenkirchen

10.10.2012 Neuenkirchen
Schulleiter Herr Leu lud in den Abendstunden zu einem Treffen in der Schule ein. Amtsvorsteher Herr Neumann und seine Referentin Frau Mittag und auch Eltern hatten zu dieser Zeit einen freien Platz im Terminkalender gefunden und beteiligten sich am kollegialen Nachdenken über Ziele bei der Qualitätsentwicklung. Das Ergebnis der Auditbefragung bot ausreichend Impulse, um über Veränderungsmöglichkeiten nachzudenken. Das Audit erwies sich als „Röntgenapparatur“ und deckte Möglichkeiten der Schule auf. Das Ergebnis fließt derzeit in einem Maßnahmenplan.

Interaktive Tafeln zum Anfassen – Fortbildung in Rostock am 08.11.2012

Die Hersteller interaktiver Tafeln verkünden das Ende der Kreidezeit. Und tatsächlich befinden Sie sich auf dem Vormarsch in die Klassenzimmer nicht nur unseres Landes. Zu Recht? Und: Welches System passt zu unseren Schülern, Lehrern und zu den schulindividuellen Bildungszielen? Welche technischen Voraussetzungen muss die Schule vorhalten, damit die Tafeln reibungslos bedienbar sind. Wie teuer sind sie? Und wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Systeme, die sich auf dem Markt Interaktive Tafeln zum Anfassen – Fortbildung in Rostock am 08.11.2012 weiterlesen

Willkommen

Eine Schule, die Medienbildung anstrebt, fördert eine Lernkultur, die das selbständige, selbstorganisierte und selbstbestimmte Lernen unterstützt. Der Schulversuch „Auf dem Weg zur Medienschule – Bildungspartnerschaftliche Schulentwicklung durch Audifizierung“ soll im Rahmen eines Schulentwicklungsprozesses Schulen unterstützen:

  • ein nachhaltig wirkendes Medienbildungsprofil zu entwickeln,
  • die daraus abgeleitete Veränderung von Unterricht begleiten,
  • die Öffnung der Schule für selbstbestimmtes, bildungspartnerschaftliches Lernen vorantreiben
  • sowie die Medienkompetenzentwicklung von SchülerInnen und LehrerInnen fördern.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden in kooperativer Netzwerkarbeit zwischen den Lehrkräften, den Schulleitungen und medienpädgogischen Bildungspartnern an den beteiligten Versuchsschulen Unterrichts- und Schulentwicklungsprozesse durch eine Stärkung medienerzieherischer und mediendidaktischer Kompetenzen initiiert und begleitet. Zentrales Instrument dafür ist das Audit „Auf dem Weg zur Medienschule“.