Jahrestagung 2013 – Präsentation des Workshops Regionalschulen

Ein Mitschnitt von der Jahrestagung 2013 im Schulversuch „Auf dem Weg zur Medienschule – Bildungspartnerschaftliche Schulentwicklung durch Audifizierung“ von LAG Medien MV und IQMV (BM) am 29. August beim Offenen Kanal „rok-tv“ in Rostock.

Workshop: Regionalschulen

Ziel ist es, ein basisdemokratisches Konzept zu erarbeiten, in dessen Entwicklung alle Lehrer einsteigen können. Schließlich geht es darum, auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und einen abwechslungsreichen Unterricht mit toughen Lehrern zu gestalten.

Der Workshop teilte sich in drei Gruppen, denen dieselbe Aufgabe gestellt war. Ein Unterrichtskonzept zu entwickeln, das folgende Fragestellungen berücksichtigt:

1. Was sind die besonderen Bedürfnisse unser Kinder und Jugendlichen?

2. Mit welchen Lern-, Arbeits-, Spiel- oder Freizeitangeboten wird auf die Bedürfnisse eingegangen?

3. Mit welchen Menschen im pädagogischen Team meistern Sie die Angebote und Herausforderungen unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnislage der Kinder und Jugendlichen?

4. Nach welchen Konzepten arbeiten die Schulen?

5. Wer hilft und macht noch mit? Mit welchen Partnern arbeiten Sie zusammen?

6. Was wollen, mögen und brauchen die Schüler?

Diese letzte Frage wurde mit der erdachten Agenda 2012 beantwortet.

Agenda 2012

– Aktivität
– Abwechslung
– toughe Lehrer
– durchdachte pädagogische Aufbereitung von Medien
– medienoffene Pädagogen
– Schutz, Orientierung
– gute, vielfältige Technik
– außerschulische Lernorte

1. und 3. Gruppe – Thema: Aktivitäten

Schüler können unter Einsatz von Technologie aktiv werden. Dabei können sie von neuen Medien Gebrauch machen, müssen dies aber nicht. Je nachdem, ob sie bei der Bewältigung der Aufgabe hilfreich sind. Das Lernen erfolgt zum Teil selbstständig und individuell.

Forschendes Lernen: Recherchieren, Präsentieren und Dokumentieren, Filmen und Scannen sowie das folgende Einstellen in einen Weblog.

Offene Unterrichtsformen: Nutzen von Lernprogrammen, Werkstattlernen.

Voraussetzung dafür ist ein Team bestehend aus engagierten und interessierten Lehrern. Das Modell der Ganztagsschule scheint dafür besonders geeignet. Überdies empfiehlt sich eine enge Zusammenarbeit mit den den Regionalkoordinatoren sowie den Partnern.

2. Gruppe – Thema: Wochenplan

Die Idee: Konzeptoffenes Lernen und Medienbildung. Das, was in der 6. Klasse ansteht, bereits in der 5. Klasse entsprechend vorbereiten. Dabei entscheiden die Schüler mit, was sie angehen wollen, um sich ihrer Motivation gewiss zu sein.

Vom Hausmeister bis zur Schulsekretärin kann jedermann in die Unterrichtseinheiten einbezogen werden. Schulassisten, die organisatorische Aufgaben übernehmen, könnten dabei sehr hilfreich sein.

Der Weg: Zyklus schulischer Qualitätsentwicklung

Von der Situationsanalyse, über die Zielerklärung, die Erörterung von Lösungsvarianten, deren Umsetzung sowie die Auswertung bis hin zur Reflexion. Dabei helfen die Regionalkoordinatoren und Partner.